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Dipl.-Kfm. Christian Stahr
Leiter Operatives Geschäft

Telefon 0391 / 67-12 940
Christian.Stahr@MBA-Uni.de

 

Gradverleihende Universität



 

Methoden
BWL
Psychologie
Verhalten

Methoden

Mathematik

Diese Veranstaltung soll Ihnen die Mathematik als Hilfswissenschaft der Wirtschaftswissenschaft und Psychologie nahe bringen. Unser Ziel ist es nicht, Sie zu Mathematikern zu machen, sondern Sie mit dem formalen Rüstzeug auszustatten, das Sie benötigen, um die ökonomischen Veranstaltungen problemlos bestreiten zu können. Nach einer Wiederholung mathematischer Grundlagen werden wir uns insbesondere auf die Optimierung von Funktionen mehrerer Variablen.

Spieltheorie

Strategisches Denken ist die Kunst, einen Gegner zu überlisten, der das gleiche mit Ihnen versucht. Die Spieltheorie ist die Wissenschaft vom Strategischen Denken. Sie behandelt strategische Interaktionen, d.h. Entscheidungssituationen, in denen das Ergebnis nicht nur von der eigenen, sondern auch von der Entscheidung anderer abhängt. Der Kurs führt zunächst in grundlegende Analysetechniken ein (Nash-Gleichgewicht, teilspielperfektes Gleichgewicht, Spiele in Normalform und in extensiver Form) und verdeutlicht die Theorie anhand einfacher Beispiele, die für die wirtschaftliche Praxis hohe Relevanz besitzen. Danach erfolgt eine Darstellung zentraler Ergebnisse der so genannten angewandten Spieltheorie, bei der theoretische Voraussagen über rationales Verhalten empirisch mit Hilfe von Laborversucher überprüft werden.

Evaluationsmethoden

Ziel der Veranstaltung ist es, die handwerklichen Grundlagen sowie spezialisiertes und vertieftes Fachwissen für die wissenschaftliche Implementierung von psychologischen Verhaltensänderungsmaßnahmen (z.B. neue Marketingstrategie, Prozessoptimierung) kennen, erläutern und anwenden zu lernen.
Im Unternehmen wird ein neues Programm oder eine Umstrukturierung geplant – doch werden Arbeitsabläufe und Produktivität des Unternehmens dadurch wirklich effizienter? Um dies zu beurteilen braucht es Kenntnisse über die Grundlagen der Evaluationsforschung sowie der spezifischen Methoden der Sozialpsychologie, die Kenntnis möglicher Fehlinterpretationen von Testergebnissen, konkrete Projektplanung, eine Einführung in psychologisches Messen und die ethischen Probleme beim Verhaltensmanagement.
Mit Hilfe von praktischen Übungen und Kleingruppenarbeit ist es Ziel, Studierende in die Lage zu versetzen, Optimierungsmaßnahmen und Programmevaluationen zielführend und ethisch vertretbar umzusetzen. Dazu entwickeln die Studierenden eigenständige Ideen und Konzepte zur Lösung der aufgetretenen Probleme.

Entscheidungstheorie

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht eine fundierte Einführung in die Entscheidungstheorie. Zunächst wird der allgemeine Aufbau von Entscheidungsmodellen und deren Bedeutung für die Lösung praktischer Entscheidungsprobleme diskutiert. Daran anschließend werden im Rahmen dieser Modelle Entscheidungsprobleme bei Sicherheit, Unsicherheit und in Risikosituationen behandelt. Im Mittelpunkt steht dabei die Formulierung von Zielfunktionen, die Bildung von Wahrscheinlichkeitsurteilen über die möglichen Umstände, in denen die Ent-scheidungen umgesetzt werden. Abschließend werden Entscheidungsprozesse in Gruppen betrachtet.

 

BWL

Einführung in die BWL

Im Laufe der Einführung in die BWL (I und II) erarbeiten sich die Studierenden einen Überblick über die Grundzusammenhänge des Fachs, wie sie heute üblicherweise dargestellt werden. Dieses Grundwissen, z. T. aus der Unternehmensgründungsszene, stellt schnell eine Anschlussfähigkeit an gängige Managementsprachspiele her und bietet eine Ausgangsbasis für die anschließenden wissenschaftlich fundierten Vertiefungen. Diese erfolgen in den einzelnen Fachkursen des Programms, deren Sinn und Zweck sich so durch die Einführung in die BWL besonders leicht erschließt.

Marketing

Ein Unternehmen kann nur dauerhaft existieren oder gar wachsen, wenn es auch Erlöse erzielt, die zumindest Kosten übersteigen. Marketing ist diejenige Funktion im Unternehmen, die sich mit der Erzielung von Erlösen durch Verwertung der betrieblichen Leistungen befasst. Darüber hinaus aber ist Marketing auf den heute überwiegend gesättigten Märkten auch ein erfolgreiches Konzept der Unternehmensführung, das durch eine konsequente Ausrichtung an den Bedürfnissen des Marktes gekennzeichnet ist und deshalb bereits bei der Planung der Leistungserstellung einsetzt. Diese muss auf Basis von Analysen der potentiellen Kunden und des Wettbewerbs erfolgen. Marktforschung sowie Produkt- und Markenpolitik bilden daher zentrale Instrumente des Marketings. Weiterhin erfordert die Gestaltung der Erlösseite die Preis- und Konditionenpolitik, die Distributionspolitik und die Kommunikationspolitik. Die Lehrveranstaltung gibt einen Überblick über die Instrumente des Marketing und befasst sich mit der Planung ihres operativen und strategischen Einsatzes.

Personalführung und Organisation

Unternehmen müssen dafür Sorge tragen, dass sie zur richtigen Zeit und am richtigen Ort in richtigem Umfang über die richtigen Mitarbeiter verfügen und dass diese Mitarbeiter sich den Vorstellungen des Betriebes gemäß verhalten. Damit sind die beiden zentralen personalwirtschaftlichen Probleme der Unternehmung angesprochen, nämlich die Herstellung und Sicherung der Verfügbarkeit über und der Wirksamkeit von Personal. Die Teilnehmer sollen lernen, mit diesen beiden Problemen (aus ökonomischer Perspektive) umzugehen. Dazu werden wir uns u.a. erarbeiten, wie Personalbedarfe ermittelt, Personaleinsatz-, Dienst- oder Schichtpläne entwickelt und wie Arbeitskräfte motiviert werden können. Daneben werden wir auf Themen wie z.B. Kommunikations- und Konfliktmanagement zu sprechen kommen.

Aktuelle Fragestellungen der BWL

In diesem Seminar erlernen die Studierenden die Beherrschung eines ökonomischen Instrumentariums zur Beantwortung von betriebswirtschaftlicher Fragen und entwickeln ein Verständnis dafür, wie betriebswirtschaftliche Fragestellungen grundsätzlich bearbeitet werden können und wie man "gute" Entscheidungen treffen kann. Dabei festigen und vertiefen Kenntnisse über die Implementierung betriebswirtschaftlicher Konzepte.

 

Psychologie

Grundlagen der Psychologie

Die Studierenden sollen Grundkenntnisse in Psychologie erlangen und sowohl einen Einblick in die Vielfalt der Bereiche und Themen in Psychologie bekommen als auch in die methodischen Möglichkeiten. Diese Kenntnisse sensibilisieren sie für verschiedene Themen, die auch in ihrem Berufsalltag relevant sein können. Sie sollen in die Lage versetzt werden, mögliche Schwierigkeiten und Ansatzpunkte zu erkennen sowie bei Bedarf auf psychologische Unterstützung zurückzugreifen.

Kommunikationspsychologie

In diesem Seminar erwerben die Studierenden kommunikative Kompetenzen, die über das inhaltlich-fachliche Leistungshandeln hinausgehen und vielmehr den souveränen Umgang mit anderen ermöglichen, um in einer zunehmend interaktiven Arbeitswelt effektiv und effizient zu kommunizieren. Die Studierenden werden mit den Grundlagen der Kommunikation vertraut. Darüber hinaus lernen sie die Bedeutung der verschiedenen Kommunikationsbausteine kennen und praxisbezogen zu transferieren. Ferner werden typische Gesprächssituationen von Führungskräften betrachtet (z.B. Kritikgespräche, Coaching Gespräche).
Nach Abschluss des Seminars sind die Teilnehmenden in der Lage, die Bedeutung kommunikativer Aspekte realistisch einzuschätzen. Sie können eigene Stärken und Schwächen einschätzen und reflektieren. Ziel ist es, den Studierenden den täglichen Umgang mit Kollegen und Kolleginnen bzw. Mitarbeitenden zu erleichtern. Auch „unangenehme“ Gesprächssituationen können von den Studierenden nach Beendigung des Seminars souverän bewältigt werden.

Führungskompetenz

Die Studierenden erwerben Führungskompetenzen, die über das fachliche Leistungshandeln hinausgehen. Der Wandel der Arbeitswelt erfordert zunehmend einen team- und interaktionsfähigen Umgang mit den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen. Die Teilnehmenden lernen zentrale Führungstheorien kennen und kritisch zu reflektieren. Sie werden mit den Komponenten der Führungskompetenz vertraut gemacht. Mittels trainingsbasierten Methoden können die eigenen jeweiligen Kompetenzen eingeschätzt werden. Fragestellungen der Teamführung werden den Studierenden ferner vermittelt. Ziel ist es, ein Verständnis für gruppendynamische Prozesse zu erlangen, welches den situations- und praxisgerechten Umgang mit Teams unterstützt. Nach Abschluss des Seminars sind die Teilnehmenden mit den zentralen Bausteinen erfolgreicher Führungsarbeit vertraut und können die Bedeutung des Führungshandelns realistisch einschätzen. Eigene Stärken und Schwächen können während des Kurses reflektiert und für die persönliche Karriereplanung genutzt werden.

Arbeits- und Organisationspsychologie

Die Studierenden werden in die Lage versetzt, Arbeitssysteme zu analysieren und daraus bedarfsgerechte korrektive Maßnahmen abzuleiten, um Arbeitssysteme in humangerechter und wirtschaftlicher Form zu optimieren. Bei der Konzeption zukünftiger Arbeitssysteme, Arbeitsaufgaben und/oder Projekte berücksichtigen die Studierenden prospektiv menschliche Bedürfnisse sowie relevante Personenmerkmale (Eigenschaften, Fähigkeiten etc.) und erzielen damit eine Win-win-Situation für Unternehmen und Belegschaft.

 

Verhalten

Verhaltensökonomik

Die Studierenden sollen Grundlagen und vertieftes und spezialisiertes Wissen der Verhaltensökonomik sowie die wichtigsten aktuellen Forschungsfragen auf diesem Gebiet kennenlernen. In vertiefter und kritischer Weise werden die Theorien, Besonderheiten und Grenzen der Verhaltensökonomik erläutert, angewandt und reflektiert. Damit erwerben die Studierneden die Kompetenz, die methodische Vielfalt der ökonomischen Forschung zu verstehen und verbessern ihre Fähigkeit, zwischen normativen und positiv theoretischen Zugängen zu differenzieren.

Konsumentenverhalten I

Ziel der Veranstaltung ist es, gängige betriebswirtschaftliche Marketingstrategien und -instrumente (z.B. Segmentierung, 4 P’s, methodische Ansätze) vor dem Hintergrund psychologischer Erkenntnisse kritisch zu beleuchten und Verbesserungspotenziale eigenständig auf der Basis breiter und spezialisierter Forschungsmethodik zu erarbeiten. Die Studierenden sollen befähigt werden, bei der Marketing-Gestaltung Erkenntnisse beider Wissenschaftsdisziplinen zu integrieren.

Konsumentenverhalten II

Ziel der Veranstaltung ist es, die theoretischen Grundlagen für eine psychologische Gestaltung von Verhaltensänderungs- bzw. Verhaltensmanagementprogrammen (z.B. Mitarbeiterführung, Marketingmaßnahmen, Planungs-, Entscheidungs- und Kaufverhalten) kennen zu lernen. Speziell wird der Frage nachgegangen, wie sich Unternehmen auf den Engpass „Absatz“ einstellen können – sowohl mit Blick auf die Psychologie des Konsums (Kaufentscheidungen), als auch auf Fragen der Unternehmensführung (Verhaltensmanagement). Dazu gehört es auch, die Grenzen psychologischer Verhaltenssteuerung und die Schnittstellen zu Partnerdisziplinen (z.B. Ökonomie) zu kennen und beim Verhaltensmanagement mit zu berücksichtigen.
Die Studierenden erlernen die kritische Betrachtung aktueller Forschung in Bezug auf verschiedene handlungsrelevante Modelle der Sozialpsychologie sowie der Frage, was die Bedeutung des Handlungskontextes in der Psychologie für das individuelle Verhalten (z.B. Kaufverhalten, Rollenverhalten in Unternehmen) ist. Mit Hilfe von praktischen Übungen (Konzept- und Interventionsentwicklung) sollen Studierende in die Lage versetzt werden, Verhaltensmanagementprogramme aus realen gesellschaftlichen oder unternehmerischen Problemfeldern zu entwickeln und realistische Wirksamkeitserwartungen zu antizipieren.

Experimentelle Wirtschaftsforschung

Die Studierenden erlernen die Methodik der experimentellen Wirtschaftsforschung, erwerben vertiefte Kenntnisse über die wissenschaftstheoretische Einordnung der experimentellen Methode in den Kanon der Instrumente der ökonomischen Forschung. Darüber hinaus lernen sie wichtige experimentelle Befunde beispielhaft kenne und erwerben alle Fertigkeiten und Kenntnisse, die notwendig sind, experimentelle Forschung zu betreiben. Damit sind sie in der Lage die methodische Qualität experimenteller Forschung zu bewerten und selbst Experimente auf hohem methodischen Niveau durchzuführen.

 

 

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Prof. Dr. Joachim Weimann
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HRB 113576